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Kultursalon „Katzen, Humor und Grammophone“
Ästhetik und Lebensfreude in den Werken des chinesischen Künstlers
Feng Zikai

Zeit: Donnerstag, 30. Juli 2026, 18:00 Uhr
Ort: Chinesisches Kulturzentrum Berlin
Für den Kultursalon ist eine Anmeldung nötig: bis spätestens Montag, den 28. Juli an info@c-k-b.eu.
Teilnahme nur mit Bestätigungsmail.

Als einer der einflussreichsten chinesischen Künstler des 20. Jahrhunderts war Feng Zikai nicht nur ein Wegbereiter der modernen chinesischen Karikatur, sondern auch Essayist, Musikpädagoge und Vertreter einer Ästhetik des Alltagslebens. Mit warmherzigem Humor und feinem Gespür für das Unscheinbare verwandelte er alltägliche Momente in eine unverwechselbare künstlerische Sprache.

Am 30. Juli 2026 wird der deutsche Sinologe Dr. Heinrich Geiger im Chinesischen Kulturzentrum Berlin für den Kultursalon „Katzen, Humor und Grammophone - Ästhetik und Lebensfreude in den Werken des chinesischen Künstlers Feng Zikai“ mit einer abwechslungsreichen Präsentation von gängigen Motiven in Feng Zikais Werken zu Gast sein. In dieser nimmt er die Lebensphilosophie in den Werken Fengs unter die Lupe und gibt Aufschluss über die Tradition des Humors in der chinesischen Kultur. Nach seiner Auffassung lässt sich Humor nur aus konkreten Lebenswelten heraus verstehen. Verschwinden jene Nischen, in denen Humor lebt, droht auch das Verständnis seiner Bedeutung verloren zu gehen. Gerade Feng Zikais Bilder bewahren solche kostbaren und feinen Augenblicke: Katzen, Kinder, familiäre Szenen und Eindrücke des Alltagslebens formen eine Welt voller Menschlichkeit.

Der Abend beginnt mit einem Einsteig zum Thema „Katzen“ in Feng Zikais Bildern und einem Einblick in Fengs Vorstellungen ästhetischer Bildung. Nach dem Hauptteil zum Thema „Humor“ machen Schallplattenaufnahmen aus der Zeit des mechanischen Grammophons, die Feng Zikai besonders schätzte, den Ausklang und laden das Publikum dazu ein, die Hörfreude dieses leidenschaftlichen Musikliebhabers nachzuempfinden. Zum Schluss findet ein Austausch mit dem Publikum statt.

Die Musikwissenschaftlerin Dr. Xinyun Zhao eröffnet die Veranstaltung mit den „Katzen“ in Feng Zikais Bildern und gibt darüber einen Einblick in seine Vorstellungen ästhetischer Bildung. Den Ausklang gestaltet Dr. Yi-An Yang mit ausgewählten Schallplattenaufnahmen aus der Zeit des mechanischen Grammophons, die Feng Zikai besonders schätzte, und lädt das Publikum dazu ein, die Hörfreude dieses leidenschaftlichen Musikliebhabers nachzuempfinden.

Das Chinesische Kulturzentrum Berlin lädt alle Comic-, Kunst- und Kulturbegeisterten, sowie Hobbylebenskünstler herzlich ein, am 30. Juli 2026 zum Kultursalon zu kommen und in die lebensbejahende, detailliebende und humorvolle Welt des Künstlers Feng Zikais einzutauchen.




Zur Person:

Dr. Heinrich Geiger absolvierte ein Magister- und Promotionsstudium in den Fächern Sinologie, Philosophie, chinesische Kunst und Archäologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Es folgte eine langjährige Tätigkeit in der entwicklungspolitischen Bildungszusammenarbeit, unter anderem als Referatsleiter Asien und stellvertretender Generalsekretär beim Katholischen Akademischen Ausländerdienst (KAAD). Seine Publikationen sowie seine Lehr- und Vortragstätigkeiten konzentrieren sich auf chinesische Kunst, Ästhetik und Philosophie sowie auf Fragen des interkulturellen Dialogs und der Bildungskooperation. Er arbeitet an der Schnittstelle zwischen Ost und West und verbindet wissenschaftliche Forschung beider Seiten.



Dr. Xinyun Zhao arbeitet als Musikwissenschaftlerin im deutsch-chinesischen Kulturkontext. Sie absolvierte ihr Studium der Musikwissenschaft am China Conservatory of Music und promovierte an der Universität zu Köln im Fach Historische Musikwissenschaft mit einem Schwerpunkt auf der Bach-Forschung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Barockmusik, der westlichen Musik des 19-20. Jahrhunderts und der Geschichte des modernen chinesischen Musikdenkens.

Dr. Yi-An Yang ist ein in Berlin lebender Schriftsteller und Biologe. Er absolvierte sein Bachelorstudium an der Fudan-Universität, promovierte an der National University of Singapore und arbeitet derzeit an der Freien Universität Berlin. In seinen Schriften über Musik untersucht er die Aufführungspraxis durch die Brille des historischen Kontexts, der frühen akustischen Archivierung und der vergleichenden Kulturwissenschaften.





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